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Luzienturm

Der Luzienturm früher die Kirche von Ferschweiler, wurde in der Spanischen Zeit (1506 - 1714) im spätgotischen Stil erbaut, und hatte ein Netzgewölbe und Fenster mit schönem Maßwerk. Die Kirche war ursprünglich dem hl. Nikolaus geweiht, erhielt aber später die hl. Luzia zum Patron daher auch nun der Name Luzienturm.

Von der ehemals einschiffigen spätgotischen Kapelle ist nur der Glockenturm mit seinem treppenförmigen Giebel erhalten. Der Grundriß ist durch die Steinpflasterung und die bis zu geringer Höhe wieder aufgebauten Mauern sichtbar. Das Kirchenschiff wurde 1876/78 abgerissen.
Der Chorraum hat ein Kreuzrippengewölbe mit verziertem Schlußstein, die Rippen gehen ohne Stützen in die Wand über. Auf der Nordseite befindet sich ein schmales Fenster mit Kleeblatt und Kielbogen verziert, das auf der Südseite hat einen geraden Sturz, der die Jahreszahl 1534 trägt.

Von der Ausstattung des Innenraumes sind auf der rechten Seite ein Ausgußstein und eine in die Wand gearbeitete Sitznische für den Priester erhalten. Auf der linken Seite befindet sich eine Sakramentsnische, die eine Öffnung durch die Mauer nach außen hat. Durch diese Öffnung sollte das Allerheiligste auch für die Toten erreichbar sein.

Der Zugang vom Chorraum erfolgte durch einen spitzbogigen Triumphbogen. Seitlich davon sind zwei figürlich verzierte Konsolen zu sehen: rechts ein Engel mit dem Schweißtuch der Hl. Veronika, das ein Relief des Christuskopfes zeigt; links eine nicht zu deutende Gestalt mit überkreuzten Beinen. Die Konsolen trugen die Enden des Netzgewölbes, das einst die Decke des Kirchenschiffes zierte. Überreste davon sind in der linken wiederaufgebauten Mauer zu sehen.
Direkt anschließend auf der rechten Seite sieht man die Reste eines Maßwerkfensters, das erst im 2. Weltkrieg so zerstört wurde.


 

Luzienturm-Ferschweiler



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Zeichnungen on Vera Faber, Ferschweiler  


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